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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Der Flussbarsch und seine dunklen Querbänder

Perca fluviatilis

Hochrückiger Räuber mit sechs bis acht dunklen Querbändern, roten Bauch- und Afterflossen und zwei getrennten Rückenflossen, von denen die vordere stachelig ist.

Auch genannt: Barsch, Egli, Kretzer

  • Typische Größe 15 bis 35 cm
  • Maximal 60 cm
  • Lebensraum Bach, Fluss, See, Teich
  • Ernährung Wirbellose, Fische
  • Familie Echte Barsche (Percidae)
  • Schutzstatus Ungefährdet

Daran erkennst du den Flussbarsch

  • Sechs bis acht dunkle Querbänder auf grünlich grauem Grund
  • Zwei deutlich getrennte Rückenflossen, die vordere mit harten Stacheln
  • Bauch- und Afterflossen leuchtend rot bis orange
  • Dunkler Fleck am hinteren Ende der ersten Rückenflosse
Merkmale im Überblick
Körperform Hochrückig
Grundfarbe Grünlich, Grau
Zeichnung Querstreifen
Flossen Rot, Orange
Maul Gerade nach vorn, Mittel
Besonderheiten Zwei Rückenflossen, Stachelige Rückenflosse, Rote Flossen, Deutlicher dunkler Fleck
Rolle im Gewässer Raubfisch
Hält sich auf Im Freiwasser, Am Grund

Womit kann man den Flussbarsch verwechseln?

Zander

Der Zander gehört zur selben Familie und hat ebenfalls zwei Rückenflossen, ist aber langgestreckt statt hochrückig, blasser gefärbt und trägt lange Fangzähne. Rote Flossen hat er nicht.

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Flussbarsch oder Zander?

Lebensweise

Junge Flussbarsche ziehen in Schwärmen durchs Freiwasser und jagen Kleinkrebse, größere werden einzelgängerisch und leben von Fischen, auch von ihrer eigenen Art. Sie stehen gern an Strukturen: Totholz, Steinpackungen, Stegpfosten. Die Querbänder brechen den Umriss zwischen Pflanzenstängeln auf.

Fortpflanzung

Von März bis Juni legt das Weibchen die Eier als langes, netzartiges Band ab, das über Äste, Wurzeln und Pflanzen gehängt wird. Dieses Laichband ist unverwechselbar und ein sicherer Hinweis darauf, dass Barsche im Gewässer stehen.

Verbreitung

In ganz Deutschland verbreitet, vom kleinen Weiher bis in die Brackwasserbereiche der Ostsee. Fisch des Jahres 2023.

Rolle im Ökosystem

Der Flussbarsch ist Beute und Räuber zugleich und damit ein Gelenk im Nahrungsnetz. Seine Stachelflosse macht ihn für größere Räuber schwerer zu schlucken.

Ähnliche Arten

Diese Arten stehen dem Flussbarsch nahe

Zander

Sander lucioperca

  • 40 bis 80 cm
  • Fluss, See
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Quellen und Stand

  1. Flussbarsch , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

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