Zander
Der Zander gehört zur selben Familie und hat ebenfalls zwei Rückenflossen, ist aber langgestreckt statt hochrückig, blasser gefärbt und trägt lange Fangzähne. Rote Flossen hat er nicht.
Zum ArtenprofilPerca fluviatilis
Hochrückiger Räuber mit sechs bis acht dunklen Querbändern, roten Bauch- und Afterflossen und zwei getrennten Rückenflossen, von denen die vordere stachelig ist.
Auch genannt: Barsch, Egli, Kretzer
| Körperform | Hochrückig |
|---|---|
| Grundfarbe | Grünlich, Grau |
| Zeichnung | Querstreifen |
| Flossen | Rot, Orange |
| Maul | Gerade nach vorn, Mittel |
| Besonderheiten | Zwei Rückenflossen, Stachelige Rückenflosse, Rote Flossen, Deutlicher dunkler Fleck |
| Rolle im Gewässer | Raubfisch |
| Hält sich auf | Im Freiwasser, Am Grund |
Der Zander gehört zur selben Familie und hat ebenfalls zwei Rückenflossen, ist aber langgestreckt statt hochrückig, blasser gefärbt und trägt lange Fangzähne. Rote Flossen hat er nicht.
Zum ArtenprofilJunge Flussbarsche ziehen in Schwärmen durchs Freiwasser und jagen Kleinkrebse, größere werden einzelgängerisch und leben von Fischen, auch von ihrer eigenen Art. Sie stehen gern an Strukturen: Totholz, Steinpackungen, Stegpfosten. Die Querbänder brechen den Umriss zwischen Pflanzenstängeln auf.
Von März bis Juni legt das Weibchen die Eier als langes, netzartiges Band ab, das über Äste, Wurzeln und Pflanzen gehängt wird. Dieses Laichband ist unverwechselbar und ein sicherer Hinweis darauf, dass Barsche im Gewässer stehen.
In ganz Deutschland verbreitet, vom kleinen Weiher bis in die Brackwasserbereiche der Ostsee. Fisch des Jahres 2023.
Der Flussbarsch ist Beute und Räuber zugleich und damit ein Gelenk im Nahrungsnetz. Seine Stachelflosse macht ihn für größere Räuber schwerer zu schlucken.
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