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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Der Hecht, Lauerjäger mit Entenschnabel

Esox lucius

Langgestreckter Raubfisch mit großem, flachem Maul und einer Rückenflosse, die weit hinten am Körper sitzt. Grünlich gefärbt und hell gefleckt, damit er im Pflanzengürtel nicht auffällt.

Auch genannt: Schnürl, Wasserwolf

  • Typische Größe 40 bis 100 cm
  • Maximal 150 cm
  • Lebensraum See, Fluss, Teich
  • Ernährung Fische
  • Familie Hechte (Esocidae)
  • Schutzstatus Ungefährdet

Daran erkennst du den Hecht

  • Langgestreckter, fast runder Körper, deutlich länger als hoch
  • Breites, flaches Maul, das an einen Entenschnabel erinnert
  • Rückenflosse sitzt weit hinten, fast über der Afterflosse
  • Helle Flecken und Streifen auf grünlichem Grund
Merkmale im Überblick
Körperform Lang und schlank
Grundfarbe Grünlich, Bräunlich
Zeichnung Helle Flecken
Flossen Gelblich, Dunkel bis schwärzlich
Maul Nach oben gerichtet, Groß
Besonderheiten Auffällig großes Maul, Lang gezogenes Maul, Rückenflosse weit hinten
Rolle im Gewässer Raubfisch
Hält sich auf Im Freiwasser

Womit kann man den Hecht verwechseln?

Zander

Der Zander ist ebenfalls schlank und ein Raubfisch, hat aber zwei getrennte Rückenflossen, die vordere mit harten Stacheln. Beim Hecht ist es eine einzige weiche Flosse weit hinten.

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Lebensweise

Der Hecht ist kein Verfolger, sondern ein Lauerjäger. Er steht bewegungslos im Pflanzengürtel oder an einer Kante, wo ihn seine Zeichnung unsichtbar macht, und stößt aus kurzer Entfernung zu. Die weit hinten sitzende Rückenflosse ist genau dafür gebaut: Sie gibt zusammen mit der Afterflosse den Schub für den ersten Satz. Große Hechte fressen auch kleinere Artgenossen.

Fortpflanzung

Gelaicht wird von März bis Mai, je nach Wassertemperatur. Der Hecht ist ein Haftlaicher: Die Eier kleben an Wasserpflanzen und an überschwemmter Ufervegetation. Deshalb hängt er an Flachwasser, das im Frühjahr Wasser führt, und verschwindet aus Gewässern, deren Ufer befestigt sind.

Verbreitung

In Deutschland weit verbreitet, in stehenden und langsam fließenden Gewässern der ganzen Nordhalbkugel. Auch im Brackwasser der Ostseeküste.

Rolle im Ökosystem

Als Spitzenprädator hält er die Bestände kleinerer Fische in Bewegung und bevorzugt dabei kranke und langsame Tiere. Ein Gewässer ohne Hecht neigt zu einseitigen Beständen.

Ähnliche Arten

Diese Arten stehen dem Hecht nahe

Zander

Sander lucioperca

  • 40 bis 80 cm
  • Fluss, See
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Wels

Silurus glanis

  • 80 bis 150 cm
  • Fluss, See
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Quellen und Stand

  1. Hecht , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

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