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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Lebensraum

Der Fluss, ein Gewässer in Zonen

Vom kühlen Oberlauf bis zur trägen Mündung ändern sich Strömung, Temperatur und Grund, und mit ihnen die Arten. Der artenreichste heimische Lebensraum.

Ein Fluss ist kein Lebensraum, sondern eine Kette von Lebensräumen. Die Fischkunde teilt ihn nach den Arten ein, die dort tonangebend sind, und jede Zone hat ihre eigene Temperatur, ihre eigene Strömung und ihren eigenen Grund.

Die vier Regionen

Die Forellenregion ganz oben ist kalt, steil und kiesig. Darunter folgt die Äschenregion, etwas breiter und wärmer. Die Barbenregion in der mittleren Strecke hat Sand und Kies, wechselnde Tiefen und eine kräftige Strömung. Ganz unten liegt die Brachsenregion: breit, langsam, mit Weichboden und Wasserpflanzen. Wer weiß, in welcher Zone er steht, hat die Artenliste bereits stark eingegrenzt.

Kanäle zählen hier mit

Ein Kanal ist hydrologisch näher an einem langsamen Flussunterlauf als an einem See: derselbe Weichboden, dieselbe schwache Strömung, dieselben Arten. Zander, Brachse, Rotauge und Aal stehen dort genauso wie im gestauten Fluss. Deshalb wird der Kanal auf dieser Seite beim Fluss geführt und nicht als eigener Lebensraum.

Durchgängigkeit ist der wunde Punkt

Barbe, Quappe und Meerforelle wandern innerhalb des Flusses oder zwischen Fluss und Meer. Ein Querbauwerk ohne Aufstieg schneidet sie vom Laichplatz ab, und dann nützt der beste Kies weiter oben nichts mehr.

Bedingungen in diesem Lebensraum
Temperatur Nimmt flussabwärts zu, im Unterlauf im Sommer über 20 Grad
Sauerstoff Im Oberlauf hoch, im Unterlauf geringer und tageszeitlich schwankend
Strömung Von reißend bis fast stehend, je nach Abschnitt und Ausbau
Vegetation Im Oberlauf spärlich, im Unterlauf ausgedehnte Wasserpflanzenbestände
Arten hier 24

Typische Arten

Diese Fische leben hier

10 Raubfische und 14 Friedfische im Bestand dieser Seite.

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Hecht

Esox lucius

  • 40 bis 100 cm
  • See, Fluss, Teich
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Flussbarsch

Perca fluviatilis

  • 15 bis 35 cm
  • Bach, Fluss, See, Teich
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Rotauge

Rutilus rutilus

  • 15 bis 30 cm
  • Fluss, See, Teich
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Karpfen

Cyprinus carpio

  • 35 bis 70 cm
  • Teich, See, Fluss
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Zander

Sander lucioperca

  • 40 bis 80 cm
  • Fluss, See
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Bachforelle

Salmo trutta fario

  • 20 bis 45 cm
  • Bach, Fluss
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Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

  • 15 bis 30 cm
  • See, Teich, Fluss
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Schleie

Tinca tinca

  • 20 bis 40 cm
  • Teich, See, Fluss
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Brachse

Abramis brama

  • 30 bis 50 cm
  • Fluss, See
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Wels

Silurus glanis

  • 80 bis 150 cm
  • Fluss, See
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Aal

Anguilla anguilla

  • 40 bis 80 cm
  • Fluss, See, Bach, Ostsee, Nordsee
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Döbel

Squalius cephalus

  • 25 bis 45 cm
  • Fluss, Bach
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Barbe

Barbus barbus

  • 30 bis 60 cm
  • Fluss
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Äsche

Thymallus thymallus

  • 25 bis 45 cm
  • Fluss, Bach
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Güster

Blicca bjoerkna

  • 15 bis 25 cm
  • See, Fluss, Teich
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Gründling

Gobio gobio

  • 8 bis 14 cm
  • Bach, Fluss, See
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Ukelei

Alburnus alburnus

  • 10 bis 16 cm
  • See, Fluss, Ostsee
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Elritze

Phoxinus phoxinus

  • 6 bis 9 cm
  • Bach, Fluss
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Quappe

Lota lota

  • 30 bis 50 cm
  • Fluss, See, Bach
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Groppe

Cottus gobio

  • 8 bis 14 cm
  • Bach, Fluss
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Meerforelle

Salmo trutta trutta

  • 40 bis 70 cm
  • Ostsee, Nordsee, Fluss
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Flunder

Platichthys flesus

  • 20 bis 30 cm
  • Nordsee, Ostsee, Fluss
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Quellen und Stand

  1. Barbe , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026
  2. Brachse , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

Fachlich geprüft am . Wenn dir ein Fehler auffällt, schreib mir: Eine falsche Zahl auf einer Bestimmungsseite wird geglaubt.