Gründling
Der Gründling ist der kleine Verwandte mit nur zwei Barteln und einer Reihe dunkler Flecken entlang der Seitenlinie. Er wird selten über fünfzehn Zentimeter lang, die Barbe erreicht das Vielfache.
Zum ArtenprofilBarbus barbus
Langgestreckter Bodenfisch schnell fließender Gewässer mit vier kräftigen Barteln, unterständigem Rüsselmaul und fast gerader Bauchlinie.
Auch genannt: Flussbarbe
| Körperform | Lang und schlank |
|---|---|
| Grundfarbe | Bräunlich, Grünlich |
| Zeichnung | Ohne Muster |
| Flossen | Orange, Rot |
| Maul | Nach unten gerichtet, Mittel |
| Besonderheiten | Barteln am Maul |
| Rolle im Gewässer | Friedfisch |
| Hält sich auf | Am Grund |
Der Gründling ist der kleine Verwandte mit nur zwei Barteln und einer Reihe dunkler Flecken entlang der Seitenlinie. Er wird selten über fünfzehn Zentimeter lang, die Barbe erreicht das Vielfache.
Zum ArtenprofilDie Barbe hält sich dicht am Grund in kräftiger Strömung über Sand und Kies. Sie tastet mit den Barteln nach Insektenlarven, Schnecken und Krebstieren und wühlt sie aus dem Lückensystem. Sie zieht in Gruppen und wandert innerhalb des Flusses zu ihren Laichplätzen.
Von Mai bis Juli über überströmtem Kies. Die Geschlechtsreife tritt erst nach drei bis sieben Jahren ein, was die Art gegenüber Eingriffen empfindlich macht.
In den Barbenregionen deutscher Flüsse, also in der mittleren Fließstrecke. Sie gilt als Art, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt.
Die Barbe braucht durchgängige Flüsse und sauberen, nicht verschlammten Kies. Wo Querbauwerke ihre Laichwanderung abschneiden, verschwindet sie auch dann, wenn der Abschnitt sonst passt.
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