Bach
Kühles, schnell fließendes Wasser über Kies und Steinen. Wenige Arten, aber jede davon ist genau auf diese Bedingungen gebaut.
Lebensräume
Temperatur, Sauerstoff, Strömung und Pflanzen entscheiden, welche Arten wo vorkommen. Sechs Lebensräume, jeder mit seiner eigenen Fischgemeinschaft.
Kühles, schnell fließendes Wasser über Kies und Steinen. Wenige Arten, aber jede davon ist genau auf diese Bedingungen gebaut.
Vom kühlen Oberlauf bis zur trägen Mündung ändern sich Strömung, Temperatur und Grund, und mit ihnen die Arten. Der artenreichste heimische Lebensraum.
Große stehende Gewässer sind im Sommer geschichtet: warm und hell oben, kühl und dunkel unten. Die Arten verteilen sich auf Uferzone, Freiwasser und Tiefe.
Kleine, flache Stillgewässer werden im Sommer heiß und sauerstoffarm. Nur wenige Arten halten das aus, und die können es dafür richtig gut.
Voller Meeressalzgehalt, starke Gezeiten und weite Sand- und Schlickflächen. Die Arten sind an Bewegung und an wechselnde Wasserstände angepasst.
Weniger salzig als die Nordsee und nach Osten hin immer süßer. Deshalb leben hier Meeresfische und Süßwasserfische im selben Wasser.
Kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff lösen als warmes. Deshalb stehen Bachforelle und Groppe im kühlen Bach und nicht im Sommerteich, und deshalb kommen Karausche und Schleie mit Bedingungen zurecht, bei denen andere Arten ersticken. Strömung entscheidet über die Körperform, Pflanzen über Deckung und Laichplatz, und der Salzgehalt trennt Nordsee, Ostsee und Binnengewässer voneinander.
Wer weiß, wo er steht, hat die Artenliste damit schon halbiert. Genau deshalb ist der Lebensraum die erste Frage im Bestimmer.