Lebensraum
Die Nordsee, Salzwasser mit Gezeiten
Voller Meeressalzgehalt, starke Gezeiten und weite Sand- und Schlickflächen. Die Arten sind an Bewegung und an wechselnde Wasserstände angepasst.
Die Nordsee ist ein flaches Randmeer mit vollem Salzgehalt und kräftigen Gezeiten. Das prägt ihre Fische stärker als die Temperatur: Wer hier lebt, muss mit Strömung umgehen können, die zweimal täglich die Richtung wechselt.
Plattfische auf weitem Grund
Sand- und Schlickflächen sind das prägende Substrat, und dazu passen Plattfische. Scholle und Flunder liegen tagsüber eingegraben und werden nachts aktiv. Beide sind rechtsäugig, das heißt: Beide Augen sitzen auf der rechten Körperseite, und die Unterseite ist weiß.
Schwärme im Freiwasser
Hering und Makrele ziehen in großen Schwärmen durch die offene Wassersäule. Sie übertragen die Energie des Planktons nach oben und sind damit die Grundlage für Dorsch, Seevögel und Meeressäuger.
Das Wattenmeer ist eine Kinderstube
Viele Arten wachsen im Watt auf und ziehen erst später ins offene Meer. Junge Schollen und Flundern stehen im Sommer in wenigen Zentimetern Wasser. Wer dort watet, läuft durch einen Aufwuchsraum, nicht durch eine leere Fläche.
| Temperatur | Im Winter um 4 Grad, im Sommer bis etwa 18 Grad |
|---|---|
| Sauerstoff | Durchgehend hoch, weil das Wasser ständig durchmischt wird |
| Strömung | Starke Gezeitenströme, im Wattenmeer zweimal täglich umkehrend |
| Vegetation | Kaum Unterwasserpflanzen, dafür weite Sand-, Schlick- und Muschelgründe |
| Arten hier | 9 |
Typische Arten
Diese Fische leben hier
5 Raubfische und 4 Friedfische im Bestand dieser Seite.
Dreistachliger Stichling
Gasterosteus aculeatus
- 4 bis 8 cm
- Bach, Fluss, Teich, Ostsee, Nordsee
Quellen und Stand
- Scholle (Fisch) , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026
- Atlantischer Hering , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026
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