Flunder
Die Flunder hat raue Knochenhöcker entlang der Seitenlinie und an den Flossenansätzen, die sich mit dem Finger deutlich ertasten lassen. Die Scholle ist dort glatt, und ihre Flecken sind kräftiger orangerot.
Zum ArtenprofilPleuronectes platessa
Plattfisch mit beiden Augen auf der rechten Körperseite und auffälligen orangeroten Flecken auf graubraunem Grund. Sie lebt auf Sand- und Schlickgrund.
Auch genannt: Goldbutt
| Körperform | Flach am Boden |
|---|---|
| Grundfarbe | Bräunlich |
| Zeichnung | Rote Punkte |
| Flossen | Dunkel bis schwärzlich |
| Maul | Gerade nach vorn, Klein |
| Besonderheiten | Beide Augen auf einer Seite |
| Rolle im Gewässer | Friedfisch |
| Hält sich auf | Am Grund |
Die Flunder hat raue Knochenhöcker entlang der Seitenlinie und an den Flossenansätzen, die sich mit dem Finger deutlich ertasten lassen. Die Scholle ist dort glatt, und ihre Flecken sind kräftiger orangerot.
Zum ArtenprofilDie Scholle liegt tagsüber eingegraben im Sand und wird nachts aktiv. Sie frisst Meereswürmer, kleine Krebstiere, dünnschalige Muscheln und Schnecken. Als Jungfisch schwimmt sie noch aufrecht; erst in der Verwandlung wandert das linke Auge auf die rechte Seite.
In den Wintermonaten, bei etwa sechs Grad. Ein Weibchen gibt fünfzigtausend bis fünfhunderttausend Eier ab. Männchen werden mit drei bis vier Jahren geschlechtsreif, Weibchen erst mit sechs bis neun.
An den europäischen Küsten vom Weißen Meer bis Portugal, in der Nordsee, in der westlichen Ostsee und im Mittelmeer. Sie lebt in Tiefen von etwa hundert bis zweihundert Metern.
Die IUCN führt sie als nicht gefährdet. Umstritten bleibt die Fangmethode: Grundschleppnetze pflügen genau den Lebensraum um, in dem sie liegt.
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