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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Das Rotauge, der häufigste Weißfisch

Rutilus rutilus

Silbriger Weißfisch mit rötlicher Iris, rötlichen Bauch- und Afterflossen und einer Rückenflosse, die genau über den Bauchflossen ansetzt. Der häufigste Fisch vieler Seen und Flüsse.

Auch genannt: Plötze, Rotplötze

  • Typische Größe 15 bis 30 cm
  • Maximal 50 cm
  • Lebensraum Fluss, See, Teich
  • Ernährung Pflanzen und Algen, Wirbellose
  • Familie Weißfische (Leuciscidae)
  • Schutzstatus Ungefährdet

Daran erkennst du den Rotauge

  • Auge mit rötlicher Iris, daher der Name
  • Maul gerade nach vorn gerichtet, nicht nach oben
  • Rückenflosse beginnt genau über dem Ansatz der Bauchflossen
  • Silbrige Flanken, grünlicher Rücken, rötliche Bauch- und Afterflossen
Merkmale im Überblick
Körperform Hochrückig
Grundfarbe Silbrig, Grünlich
Zeichnung Ohne Muster
Flossen Rot, Orange
Maul Gerade nach vorn, Klein
Besonderheiten Rote Flossen
Rolle im Gewässer Friedfisch
Hält sich auf Im Freiwasser, Am Grund

Womit kann man den Rotauge verwechseln?

Rotfeder

Die Rotfeder hat ein nach oben gerichtetes Maul, eine goldgelbe Iris und eine Rückenflosse, die deutlich hinter den Bauchflossen beginnt. Beim Rotauge stehen Rücken- und Bauchflossen senkrecht übereinander.

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Güster

Die Güster ist stärker seitlich abgeflacht, hat auffallend große Augen und eine viel längere Afterflosse. Ihre Brust- und Bauchflossen sind nur an der Basis rötlich, nicht auf ganzer Fläche.

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Rotauge oder Rotfeder?

Lebensweise

Das Rotauge lebt in Schwärmen und frisst, was der Grund und das Freiwasser hergeben: Kleintiere, Schnecken, Muscheln, Algen und Wasserpflanzen. Es ist anpassungsfähig und kommt auch mit Gewässern zurecht, die für andere Arten schon zu warm oder zu nährstoffreich sind.

Fortpflanzung

Gelaicht wird im April und Mai bei Wassertemperaturen um sechs bis zehn Grad. Die klebrigen Eier werden an Pflanzen abgelegt, oft in großen Schwärmen und an flachen, bewachsenen Stellen.

Verbreitung

In ganz Europa nördlich der Alpen und der Pyrenäen bis zum Ural, in Skandinavien bis über den Polarkreis hinaus. In Deutschland überall dort, wo es stehendes oder langsam fließendes Wasser gibt.

Rolle im Ökosystem

Als Massenfisch ist das Rotauge die wichtigste Beute für Hecht, Zander und größere Barsche. Wo es fehlt, fehlt den Räubern die Grundlage.

Ähnliche Arten

Diese Arten stehen dem Rotauge nahe

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

  • 15 bis 30 cm
  • See, Teich, Fluss
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Güster

Blicca bjoerkna

  • 15 bis 25 cm
  • See, Fluss, Teich
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Ukelei

Alburnus alburnus

  • 10 bis 16 cm
  • See, Fluss, Ostsee
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Quellen und Stand

  1. Rotauge , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

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