Sprotte
Die Sprotte bleibt kleiner und hat einen scharfen, gesägten Kiel an der Bauchkante, der sich mit dem Finger ertasten lässt. Beim Hering sind die Bauchschuppen abgerundet.
Clupea harengus
Schlanker, stark silbriger Schwarmfisch mit stahlblauem Rücken und leicht oberständigem Maul. Er lebt im Freiwasser von Nordsee und Ostsee.
Auch genannt: Atlantischer Hering, Strömling
| Körperform | Lang und schlank |
|---|---|
| Grundfarbe | Silbrig, Bläulich |
| Zeichnung | Ohne Muster |
| Flossen | Farblos bis durchscheinend |
| Maul | Nach oben gerichtet, Mittel |
| Rolle im Gewässer | Friedfisch |
| Hält sich auf | Im Freiwasser |
Die Sprotte bleibt kleiner und hat einen scharfen, gesägten Kiel an der Bauchkante, der sich mit dem Finger ertasten lässt. Beim Hering sind die Bauchschuppen abgerundet.
Der Hering lebt in sehr großen Schwärmen und frisst Plankton, kleine Krebstiere und Fischlarven, im Herbst auch kleine Fische. Er zieht zwischen Fress- und Laichgebieten und hält sich pelagisch bis in etwa dreihundertsechzig Meter Tiefe auf.
Je nach Population zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Gelaicht wird küstennah in vierzig bis siebzig Meter Tiefe; die Eier sinken zu Boden und kleben am Substrat.
Im Nordatlantik, in der Nordsee und in der Ostsee bis in die Arktis. In der westlichen Ostsee heißt er Strömling.
Der Hering ist eine Schlüsselart: Er überträgt die Energie des Planktons an Dorsch, Seevögel und Meeressäuger. Die Laicherbiomasse in der westlichen Ostsee ist deutlich zurückgegangen, von rund dreihunderttausend Tonnen im Jahr 1991 auf etwa hunderttausend Tonnen im Jahr 2020.
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