Neunstachliger Stichling
Der Neunstachlige Stichling hat sieben bis elf kleinere Stacheln vor der Rückenflosse statt drei kräftiger. Er bleibt noch kleiner und bevorzugt stärker verkrautete, sauerstoffarme Gewässer.
Gasterosteus aculeatus
Winziger Fisch mit drei aufrichtbaren Stacheln vor der Rückenflosse und Knochenplatten statt Schuppen. Die Männchen bauen ein Nest und betreiben Brutpflege.
Auch genannt: Stichling, Stecherling
| Körperform | Spindelförmig |
|---|---|
| Grundfarbe | Silbrig, Grünlich |
| Zeichnung | Ohne Muster |
| Flossen | Farblos bis durchscheinend, Rot |
| Maul | Nach oben gerichtet, Klein |
| Besonderheiten | Stachelige Rückenflosse, Keine sichtbaren Schuppen |
| Rolle im Gewässer | Friedfisch |
| Hält sich auf | Im Freiwasser, Am Grund |
Der Neunstachlige Stichling hat sieben bis elf kleinere Stacheln vor der Rückenflosse statt drei kräftiger. Er bleibt noch kleiner und bevorzugt stärker verkrautete, sauerstoffarme Gewässer.
Der Stichling kommt in Süß-, Brack- und Salzwasser zurecht und besiedelt stehende wie fließende Gewässer mit Pflanzen und weichem Grund. Er frisst unermüdlich Insektenlarven, Würmer, Fischlaich und Jungfische. Seine Stacheln machen ihn für größere Räuber unbequem zu schlucken.
Das Männchen baut ein Nest aus Pflanzenteilen, die es mit einem eigenen Sekret verklebt, lockt Weibchen hinein und betreut danach allein das Gelege. Es fächelt den Eiern sieben bis zwölf Tage lang mit den Brustflossen frisches Wasser zu.
In ganz Deutschland verbreitet, vom Graben bis zur Küste. Fisch des Jahres 2018.
Er ist ein klassisches Studienobjekt der Verhaltensforschung, weil sein Balz- und Brutpflegeverhalten so klar gegliedert ist. Für das Gewässer ist er Beute und Laichräuber zugleich.
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