Aland
Der Aland sieht dem Döbel sehr ähnlich, hat aber ein deutlich kleineres Maul und keine netzartig gezeichneten Schuppen. Das Maul ist das verlässlichste Merkmal zwischen den beiden.
Squalius cephalus
Kräftiger Fisch der Fließgewässer mit auffällig großem, endständigem Maul, netzartig dunkel umrandeten Schuppen und rötlichen Bauch- und Afterflossen.
Auch genannt: Aitel, Alet, Dickkopf
| Körperform | Spindelförmig |
|---|---|
| Grundfarbe | Silbrig, Goldgelb |
| Zeichnung | Ohne Muster |
| Flossen | Rot, Orange |
| Maul | Gerade nach vorn, Groß |
| Besonderheiten | Auffällig großes Maul, Auffällige Seitenlinie |
| Rolle im Gewässer | Raubfisch |
| Hält sich auf | Im Freiwasser, Nahe der Oberfläche |
Der Aland sieht dem Döbel sehr ähnlich, hat aber ein deutlich kleineres Maul und keine netzartig gezeichneten Schuppen. Das Maul ist das verlässlichste Merkmal zwischen den beiden.
Der Döbel steht in der Strömung und frisst fast alles: Insekten von der Oberfläche, Larven vom Grund, kleine Fische, im Spätsommer sogar heruntergefallene Beeren. Er ist scheu und sehr aufmerksam; an klaren Bächen verschwindet er, bevor man ihn gesehen hat.
Von April bis Juli über Kies und Pflanzen. Ein Weibchen gibt rund hunderttausend Eier ab.
In den meisten deutschen Fließgewässern, mit starken Beständen in Oberrhein, Neckar, Mosel, Ruhr und Weser.
Der Döbel ist robust und kommt auch in Abschnitten zurecht, die anderen Arten zu warm oder zu belastet sind. Er ist deshalb oft der letzte größere Fisch, der in einem beeinträchtigten Bach übrigbleibt.
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