Quappe
Die Quappe ist ebenfalls schuppenlos wirkend und hat eine Bartel, bleibt aber viel kleiner, ist marmoriert gezeichnet und hat eine sehr lange zweite Rückenflosse. Der Wels hat einen breiten Kopf und sechs Barteln.
Zum ArtenprofilSilurus glanis
Schuppenloser Riese mit breitem, flachem Kopf, sehr großem Maul und sechs Barteln. Der größte Süßwasserfisch Mitteleuropas, nachtaktiv und an weichen Grund gebunden.
Auch genannt: Waller, Schaidfisch
| Körperform | Breitköpfig |
|---|---|
| Grundfarbe | Sehr dunkel, Bräunlich |
| Zeichnung | Marmoriert |
| Flossen | Dunkel bis schwärzlich |
| Maul | Gerade nach vorn, Groß |
| Besonderheiten | Barteln am Maul, Keine sichtbaren Schuppen, Auffällig großes Maul |
| Rolle im Gewässer | Raubfisch |
| Hält sich auf | Am Grund |
Die Quappe ist ebenfalls schuppenlos wirkend und hat eine Bartel, bleibt aber viel kleiner, ist marmoriert gezeichnet und hat eine sehr lange zweite Rückenflosse. Der Wels hat einen breiten Kopf und sechs Barteln.
Zum ArtenprofilDer Wels steht tagsüber in Löchern, unter Wurzelstöcken und in Totholz und wird in der Dämmerung aktiv. Er jagt nicht über das Auge, sondern über Barteln und Seitenlinie, und findet Beute deshalb auch in völliger Dunkelheit und in trübem Wasser. Er frisst, was in sein Maul passt.
Von Mai bis Juli, abhängig von der Wassertemperatur. Das Männchen legt ein Nest aus Pflanzenteilen an und bewacht das Gelege, bis die Brut geschlüpft ist.
Ursprünglich östlich und südöstlich verbreitet, inzwischen in vielen deutschen Flüssen und Seen. Die Bestände gelten als stabil bis zunehmend, begünstigt durch wärmere Sommer.
Als größter Räuber wirkt er stark auf die Fischgemeinschaft ein. Wie stark, ist umstritten und hängt vom Gewässer ab; belegt ist vor allem, dass er sich in aufgestauten, warmen Abschnitten besonders gut entwickelt.
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