Marmorierte Grundel
Grundeln ähneln der Groppe stark, haben aber zu einer Saugscheibe verwachsene Bauchflossen. Bei der Groppe sind die beiden Bauchflossen getrennt, und daran lassen sie sich sicher unterscheiden.
Cottus gobio
Kleiner, schuppenloser Bodenfisch mit auffällig breitem Kopf und großen Brustflossen. Er hat keine funktionsfähige Schwimmblase und ruckt deshalb über den Grund, statt zu schwimmen.
Auch genannt: Mühlkoppe, Koppe, Kaulkopf
| Körperform | Breitköpfig |
|---|---|
| Grundfarbe | Bräunlich, Grau |
| Zeichnung | Marmoriert |
| Flossen | Dunkel bis schwärzlich, Grau |
| Maul | Gerade nach vorn, Groß |
| Besonderheiten | Keine sichtbaren Schuppen, Auffällig großes Maul |
| Rolle im Gewässer | Friedfisch |
| Hält sich auf | Am Grund |
Grundeln ähneln der Groppe stark, haben aber zu einer Saugscheibe verwachsene Bauchflossen. Bei der Groppe sind die beiden Bauchflossen getrennt, und daran lassen sie sich sicher unterscheiden.
Die Groppe ist nachtaktiv und steht tagsüber unter Steinen. Ohne Schwimmblase kann sie nicht im Freiwasser stehen; sie bewegt sich stoßweise über den Grund und stützt sich dabei auf die gespreizten Brustflossen. Sie frisst Insektenlarven und Bachflohkrebse.
Von Februar bis Mai. Das Männchen räumt eine Höhle unter einem Stein frei, das Weibchen heftet die Eier an die Decke, und das Männchen bewacht sie vier bis sechs Wochen lang.
In der Forellen- und Äschenregion von Fließgewässern bis etwa zweitausend Meter Höhe, dazu in kühlen Seen wie dem Bodensee. Sie ist im Anhang II der FFH-Richtlinie geführt und damit europarechtlich geschützt.
Sie braucht sauberes Wasser, lockeres Steinsubstrat und durchgängige Bäche. Weil sie kaum wandern kann, trennt schon ein kleines Wehr eine Population dauerhaft ab.
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