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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Körperbau

Wie orientieren sich Fische unter Wasser?

Fische sehen schlechter, als man denkt, und nehmen dafür Dinge wahr, für die uns die Sinne fehlen. Das erklärt, warum manche Arten im Dunkeln jagen können.

Wasser leitet Licht schlecht und Druckwellen hervorragend. Fische haben ihre Sinne entsprechend verteilt, und wer das weiß, versteht auch, warum bestimmte Arten zu bestimmten Zeiten aktiv sind.

Die Seitenlinie

Entlang der Flanke verläuft ein Kanal mit Sinneszellen, die kleinste Druckunterschiede registrieren. Ein Fisch spürt damit, wo ein Hindernis steht, in welche Richtung die Strömung geht und ob sich in der Nähe etwas bewegt hat. Deshalb kann ein Schwarm gleichzeitig abdrehen, ohne dass jemand ein Signal gibt.

Barteln

Barteln sind Tastorgane mit Geschmackszellen. Wels, Barbe, Gründling, Karpfen und Quappe finden damit Nahrung im Sediment, ohne sie zu sehen. Ein Fisch mit Barteln ist fast immer ein Fisch, der am Grund sucht, und häufig einer, der nachts aktiv ist.

Augen für wenig Licht

Der Zander hat hinter der Netzhaut eine spiegelnde Schicht, die einfallendes Licht ein zweites Mal durch die Sinneszellen schickt. Das verdoppelt seine Ausbeute bei Dämmerung und in trübem Wasser, und genau darin liegt sein Vorteil gegenüber der Beute. Deshalb jagt er dann, wenn ein Hecht nichts mehr sieht.

Was daraus für die Bestimmung folgt

Barteln, ein sehr großes Auge oder eine auffällige Seitenlinie sind keine Zierde, sondern Hinweise auf die Lebensweise. Sie stehen deshalb auf dieser Seite als eigenes Merkmal im Datensatz und nicht nur im Fließtext.

Quellen und Stand

  1. Europäischer Wels , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026
  2. Zander , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

Fachlich geprüft am . Wenn dir ein Fehler auffällt, schreib mir: Eine falsche Zahl auf einer Bestimmungsseite wird geglaubt.