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Fischkompass Fische erkennen. Gewässer verstehen.

Färbung

Warum sind manche Fischflossen rot?

Rote Flossen sind das Merkmal, nach dem am häufigsten gesucht wird. Sie kommen nur bei wenigen Arten vor und sind trotzdem kein sicheres Kennzeichen.

„Ein silbriger Fisch mit roten Flossen” ist eine der häufigsten Beschreibungen, mit denen jemand eine Art sucht. Sie grenzt gut ein, aber sie reicht nicht aus.

Welche Arten rote Flossen haben

Rotfeder, Rotauge, Flussbarsch, Döbel und Barbe tragen rötliche bis rote Flossen, meist an Bauch und After. Am kräftigsten ist die Farbe bei der Rotfeder, am klarsten abgegrenzt beim Flussbarsch, dessen Bauchflossen leuchtend rot bis orange sind.

Woher die Farbe kommt

Die roten und gelben Töne stammen von Carotinoiden, die ein Fisch über die Nahrung aufnimmt und in Farbzellen einlagert. Das erklärt zwei Beobachtungen: Die Intensität schwankt je nach Gewässer und Nahrungsangebot, und sie nimmt zur Laichzeit häufig zu.

Warum sie allein nicht genügt

Weil Wasser Rot schluckt. Schon in wenigen Metern Tiefe wirkt eine rote Flosse grau, und an der Oberfläche kann Sonnenlicht eine blasse Flosse kräftig erscheinen lassen. Wer allein nach roten Flossen bestimmt, verwechselt regelmäßig Rotauge und Rotfeder.

Was du stattdessen prüfst

Kombiniere die Flossenfarbe mit einem Merkmal, das nicht vom Licht abhängt: der Maulstellung, der Körperform oder der Position der Rückenflosse. Genau so arbeitet auch der Fischbestimmer auf dieser Seite, und deshalb wiegt dort die Grundfarbe weniger als die Körperform.

Quellen und Stand

  1. Rotfeder , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026
  2. Flussbarsch , Wikipedia, deutschsprachige Ausgabe, abgerufen am 19.09.2026

Fachlich geprüft am . Wenn dir ein Fehler auffällt, schreib mir: Eine falsche Zahl auf einer Bestimmungsseite wird geglaubt.